Strand von Saulkrasti

Eine Naturperle auf einer Strecke von 17 km.Suche nach einer Vielfalt im singenden Sand in Lilaste und am steinigen Strand in Zvejniekciems. Der Strand ist vom Wind durchweht und von Wellen umspült, hier sammelt sichder vom Meer zugetragene Sand an und sind verschiedene "Meeresschätze" zu finden – Meeres- und Flussmuschelschalen, Grünalgenfäden, vom Meer geschleifte und an den Strand gespülte Kieselsteine, kleine Zweige und andere Überraschungen. Öffne deinen Blick auf die Welt und lasse dich vom Suchfieber nach den kleinen Schätzen mitreißen!

Weiße Düne

Die 18 m hohe Dünebefindet sich am Ufer des Inčupe, wo der Fluss ins Meer mündet. Von der Düne aus hat man eine wunderbare Aussicht auf die Rigaer Bucht. Historisch ist die Weiße Düne eine Sandsteinformation, die sich vor 405–350 Mio. Jahren gebildet hat. Hier wurden vom Rigaer Filmstudio Aufnahmen für die historischen Spielfilme "Kā gulbji balti padebeši iet" (1956) und "Nauris" (1957) gedreht.


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Pfad des Sonnenuntergangs

Wenn du einen kräftigenden Spaziergang erleben und Meeresluft einatmen möchtest, begib dich zum 3,6 km langen Waldpfad, der sich von der Weißen Düne bis zur Sonnenbrücke an der Meeresküste entlang erstreckt. Deinem Blick werden sich der Sandstrand und der ruhevolle Dünenwald eröffnen, in dem 20 Kiefern mit Baumdenkmalstatuszu beobachten sind. Einige Kiefer sind sogar 200 Jahre alt.Vergiss nicht, dem Vogelgesang zu lauschen und die kleinen Details zu beobachten. Wenn du Glück hast, kannst du das kleine, unter besonderem Naturschutz stehende Insekt – den Bockkäfer (Nothorhina punctata) erblicken.


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Linden von Katharina

Auf ihrer Reise von Sankt Petersburg nach Riga im Jahre 1764 beehrte die Kaiserin Katharina II (russische Kaiserin von 1762 bis 1796) Estland und das Gouvernement Livland (Vidzeme). Die Kaiserin hatte den Wunsch, sich persönlich davon zu überzeugen, ob es im Gouvernement Livland auch Bauern gab, die nicht lesen und schreiben konnten und ob man sie kaufen und verkaufen konnte. Der schöne Strand von  Pabaži an der Weißen Düne, an dem Katharina II sich erholte und im Meer badete, hat sie so beeindruckt, dass sie an dieser Stelle zwei Linden pflanzen ließ, die man heute noch besichtigen kann. Später wurde der Ort, an dem Katharina badete, nach ihr benannt – Katharinenbad.


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Fahrradmuseum in Saulkrasti

Die Sammlung zeigt die Geschichte der lettischen Fahrradindustrie vor dem Zweiten Weltkrieg. Neben einzigartigen Ausstellungsgegenständen ist eine alte Werkstatt und ein Geschäft zu besichtigen. Es ist das einzige Fahrradmuseum in Lettland.


Karte | www.velomuseum.lv | info@velomuseum.lv | Telefon: +371 28883160

Evangelisch-Lutherische Kirche in Saulkrasti (Pēterupe)

Pēterupes Kirche erstes Gebäude 1641 erbaut wurde. Das 1856 zum vierten Mal neu erbaute Gebäude hat sich bis heute erhalten. Das Altargemälde "Christus am Kreuz" (Golgata) wurde von Jāzeps Millers im Jahre 1856 gemalt, der dafür das in der Ludwigskirche in München befindliche und von seinem Lehrer Peter von Cornelius gemalte Altargemälde als Grundlage verwendete. Das Gotteshaus wurde 1864 eingeweiht und ein Jahr später wurde in der Kirche eine Orgel der Firma Martin mit 8 Registern eingebaut, die im Jahre 1903 auf 14 Register erweitert wurde. Leider wurde die Orgel während des Zweiten Weltkrieges zerstört.


Karte | www.saulkrastubaznica.lv

Das Pfarrherrenhaus von Pēterupe

Das Pfarrherrenhausvon Pēterupe wurde erstmals in schriftlichen Quellen Ende des 17. Jh. erwähnt. Der Park und die Gebäude des Herrenhauses sind zum Teil bis heute erhalten geblieben, wie auch die von Pfarrer Jānis Neilands 1879 gepflanzte Lindenallee (am Ende der Smilšu Straße) und die von Johann Wilhelm von Knierim 1869 gepflanzte Rieseneiche.


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Römisch-katholische Kirche der Gnade Gottes


Im Jahre 1998 wurde bei Ķīšupe, neben dem Park und der Freilichtbühne, nach dem Entwurf des Architekten Jānis Šrēders die römisch-katholische Kirche der Gnade Gottes mit 300 Sitzplätzen erbaut. Die Christusfigur auf dem Altargemälde stellt die Vision der Schwester Faustyna dar, die ihr am 22. Februar 1931 in einem polnischen Kloster erschienen war. Das Bild wurde von dem Künstler Ēriks Pudzēns gemalt.


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Gartenhaus von R. Kaudzīte

Der Co-Autordes ersten lettischen Romans "Mērnieku laiki" Reinis Kaudzīte (1839–1920) hielt sich seit 1913 in Neibāde auf. Er erwarb ein kleines Haus, in dem er zusammen mit seiner Hausverwalterin Karlīna Damroze die letzten Jahre seines Lebens verbrachte. Die beiden trennte ein Altersunterschied von 30 Jahren, aber Liebe und Hass schweißten sie zusammen. Im Garten am Haus befinden sich die "Bank der Nachbarn" (Kaimiņu soliņš) und ein Wegweiser mit Angaben, wohin der Schriftsteller seinerzeit gereist ist.


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Meerespark und Badeort "Zentrum"

Verbinde eine müßige Erholung mit gesunden und sportlichen Aktivitäten! Der Meerespark lädt ein,den Sonnenuntergang aus bequemen Sonnenliegestühlen zu genießen und die Spielgeräte, die Outdoor-Turngeräte für dynamische und statische Übungen sowie Beachvolleyballplätze zu benutzen oder sich einfach einen kräftigenden Lauf am Meer entlang zu gönnen! Sowohl ein kleines Kind als auch ein Erwachsener werden für sich hier eine spannende und passende Tätigkeit finden.


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Naturpark "Piejūra"

Die Liebhaber der wilden Natur werden die Meeresküste Vidzeme von Lilaste bis zur Weißen Düne schätzen können. Hier haben sich unberührte Natur, unter Naturschutz stehende Pflanzen und die einst wandernde Düne erhalten. Möchtest du deinen lang gehegten Traum in Erfüllung gehen lassen und in der Tracht von Adam und Eva mal schwimmen gehen? Begib dich zu einem der ältesten FKK-Bäder, das bereits seit mehreren Jahrzehnten beliebt ist, und befreie deinen Körper von Sorgen durch das Baden im Meeressand, Wasser und in der Sonne.


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Park von Neibāde und Denkmal des Gründers des Badeorts Neibāde

 Mit der Einrichtung des Kurorts Neibāde (zu Deutsch: neuer Badeort) im Jahre 1823 begann man sich um die Erholung der Gäste zu kümmern.Der Park, gestaltet im englischen Stil, wurde von dem Gärtner Ackerberg entworfen und bepflanzt, den der Baron aus Estland kommen ließ.


Im Jahre 1877, als der Errungenschaften der Vorgänger hinsichtlich der Gründung und Errichtung von Neibāde gedacht wurde, ließ Baron August von Pistohlkors ein Denkmal im Park aufstellen.


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Gedenkstätte für finnische Kampfpiloten

Am 23. April, 1943, in der Nähe von Saulkrasti, auf dem Weg von Deutschland nach Finnland stürzte ein Junkers-Bomber ab. Bei dem Unglück verstarben vier finnische Soldaten - Urho Jääskeläinen, Lauri Suhonen, Aimo Valkeeniemi und Erkki Horma. Gemäß der Tradition finnischer Kampfpiloten, wurde ein Gedenkzeichen an der Absturzstelle aufgestellt.

 

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Sonnenplatz

Der Sonnenplatz befindet sich im Zentrum von Saulkrasti und lädt die Besucher zu Ferienabendkonzerte und Filmabende im Sommer ein.


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Kulturhaus "Zvejniekciems"

Es wurde in der Mitte des 20. Jh. von der namhaften Architektin Marta Staņa (1913–1972), die eine Vertreterin des funktionalistischen Stils war (sie hat auch das Gebäude des Theaters "Dailes teātris" in Riga entworfen), für die Bedürfnisse der Kolchose "Zvejnieks" entworfen. Das Fundament des Kulturhauses wurde 1952 gelegt, die Bauarbeiten haben sich jedoch wegen des Mangels an Baumaterial hinausgezögert und dauerten fünf Jahre. Als das Haus am 8. November 1956 eröffnet wurde, war es nicht nur im Umkreis von Riga eines der modernsten, sondern in der ganzen Republik. Der Hauptraum im Kulturhaus ist der große Saal mit Platz für 700 Menschen.


Marta Staņa hat in Zvejniekciems auch zwei Mehr-Etagen-Wohnhäuser für die Lehrer, die Mittelschule und ein Sommerhaus für die Künstlerfamilie Postaži entworfen. 


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Zvejniekciems und Hafen von Skulte

Im 19. Jahrhundert entstand ein kleines Dorf am Strand Skulte (dt. Adiamünde),das von Fischern bewohnt wurde. Der Name Zvejniekciems bzw. Fischerort entstand durch die Hauptbeschäftigung der Einwohner. 1967 spaltete sich Zvejniekciems von Skulte ab und schloss sich dem Stadtterritorium von Saulkrasti an. Heute gibt es in Zvejniekciems den Hafen Skulte,der am 7. Oktober 1939 feierlich eröffnet wurde. Der Stein, den Kārlis Ulmanis als den Zeugen für den Hafenbau ausgesucht hat, befindet sich immer noch in Zvejniekciems und der Hafen wird auch heute aktiv betrieben. Zwischen dem Hafen Skulte und dem Strand Saulkrasti befindet sich der steinige Strand von Zvejniekciems.


Es ist ein Ort für kreative Seelen, wo man sich von den Schlaglichtern des Sommers inspirieren lassen, etwas Neues von den herbstlichen Gesprächen der Kiefern erfahren und in der eisigen Winterluft oder im Erwarten der frühlingshaften Muse mit sich alleine sein kann.


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